Marsch von Ravensbrück

“Lebendige Begegnungen auf dem Weg des Todesmarsches”  von Ravensbrück nach Raben-Steinfeld

Eine Initiative anlässlich des 70. Jahrestages zum Ende des II. Weltkrieges in Mecklenburg – Vorpommern 23. April – 3. Mai 2015

Wer sind wir?

Zu unserer Initiativgruppe gehören Christen aus den ev . Landes- und Freikirchen, der röm.-katholischen Kirche, den Christl. Israelfreunden MV ., sowie Menschen aus der Politik.

Was uns bewegt…

Im April 2013 waren wir zu einer lebendigen Begegnung mit einer Überlebenden des Todesmarsches eingeladen: Yehudit Kriegel aus Tel-Aviv , befreit am 2. Mai in Neustadt-Glewe, ließ uns teilnehmen an drei Veranstaltungen im Lande. Durch diese Begegnungen griffen wir die Anregung auf, zum 70. Jahrestag des Kriegsendes 2015 Menschen in unserem Land mit der Botschaft zu erreichen:
Versöhnung ist möglich, Schweigen kann
gebrochen werden, Verletztes kann heilen.

Daher wollen wir auch über die dunklen Seiten unserer Geschichte reden, sie ans Licht bringen und Wege zur V ersöhnung und Heilung von Beziehungen aufzeigen.

Wir freuen uns über eine breite Mitarbeit und Unterstützung in Vorbereitung und Durchführung unserer Aktion in Ihren Kirchgemeinden und politischen Gemeinden.
Im Namen des Vorbereitungskreises

Br. Uwe Seppmann
und
Pastor Horst Schröter

Was haben wir geplant

Vom 23.04.15 bis zum 03.5.15 wollen wir uns zu Fuß auf die Strecke des damaligen  Todesmarsches begeben.

Wir wollen mit Opfern, Zeitzeugen und deren Nachfahren ins Gespräch kommen.

Mit Kirchgemeinden möchten wir Bußund Gedenkgottesdienste veranstalten.

Wir möchten mit der Jugend in Gemeinden und Schulen ins Gespräch kommen.

Wir bieten eine Filmpräsentation “Die Zuflucht” über die holländische Familie  Ten Boom an. Cornelia ten Boom überlebte das Konzentrationslager Ravensbrück. Ihr  Anliegen bis zu ihrem  Tod war es, Versöhnung zu wirken.

Hauptstrecke des Todesmarsch

Hauptstrecke des Todesmarsch

Ende  April 1945, kurz vor Eintreffen der russischen  Truppen, wurde mit der Evakuierung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück begonnen. Ungefähr 12 000 Häftlinge wurden in einzelnen Kolonnen in Richtung Schwerin getrieben. Ein Großteil fand auf diesem Marsch den  Tod.  Am 2. Mai, mit Eintreffen der amerikanischen Truppen, fand das Martyrium der Häftlinge in Raben-Steinfeld bei Schwerin ein Ende.

Eine Initiative der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche GGE-Nord/Region Mecklenburg

Ansprechpartner

Br. Uwe Seppmann
Beth-Emmaus, Christl.Gästehaus
info(at)beth-emmaus.de

und

Pastor Horst Schröter
(Ev .-Luth.)
peckatel-prillwitz(at)elkm.de

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